SPORTZENTRUM SALZBURG MITTE

27.11.2008, mit Fotogalerie

Eröffnung und Tag der offenen Tür

SPORTZENTRUM SALZBURG MITTE
Mit der feierlichen Eröffnung des Sportzentrums Mitte am 22.11. wurde die moderne Sportanlage im Herzen der Stadt Salzburg an die SPORTUNION übergeben.
 
Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Landeshauptmann-Stv. und Sportlandesrat Mag. David Brenner, Dr. Othmar Raus, SPORTUNION Österreich-Präsident Peter Haubner, Olympia-Silbermedaillengewinner Lupo Paischer und viele weitere Gäste konnten bei der Eröffnungsfeier begrüßt werden. Nach dem Festakt segnete Sportpfarrer Mag. Rudi Weberndorfer die neue Sportanlage. Anschließend fand der Tag der offenen Tür mit Showprogrammen (Judo, Rollstuhlbasketball, Trampolinspringen, Rhythmische Gymnastik, Rhönrad, Boxen, Tischtennis, etc.) der Nutzer statt. David Brenner (Landeshauptmann-Stv.): „Das neue Sportzentrum übernimmt wichtige Aufgaben. Im Zentrum unserer Weltkulturerbestadt hat der Sport nun einen zeitgemäßen und vielseitigen Botschafter.“
 
Das Sportzentrum Mitte ist Teil des von der Stadt geplanten Projekts Unipark und wurde  nach einem EU weitem Wettbewerb 2002 an den Schweizer Architekten Andy Senn vergeben. Im August 2007 war Baubeginn – die Fertigstellung erfolgte im Oktober 2008. Für die Errichtung stand ein Budget von EUR 10,3 Mio. zur Verfügung. Bauherr des Sportzentrum Salzburg Mitte war die SIG (Stadt Salzburg Immobilien Gesellschaft), die Baubetreuung erfolgte durch die Firma Jastrinsky GmbH & Co Kommanditgesellschaft. Der Bau des Sportzentrums erfolgt in drei Bauabschnitten.
Teil 1 – Trainingsanlagen Akademiestraße (gemeinsam mit BIG), fertig gestellt 2004
Teil 2- Neubau Hallengebäude, Fußballplatz mit Tribünengebäude, fertig gestellt 2008
Teil 3 – Sportplatz mit Rundlaufbahn (nach Fertigstellung der neuen Uni)
„Zwei von drei Bauabschnitte sind realisiert. Der dritte Bauabschnitt, ein weiteres Spielfeld mit einer Rundlaufbahn, wird nach dem Bezug der neuen Universität und dem dann möglichen Abbruch der Plattenbauten hergestellt. Damit steht ein Sportzentrum mit über 4.000 m2 Indoor-Nutzfläche, eine Tribüne für über 500 Zuschauer und 5 Fußballfelder zur Verfügung. Genutzt wird die Anlage von ca. 1.500 Schülern und Studenten und ca. 3.500 Sportlerinnen und Sportler aus 20 Vereinen in allen Altersgruppen. Für Interessierte, die keinem Verein angehören, werden interessante Kurse angeboten und Bewegungsangebote erstellt. Ein sportmedizinisches Kompetenzzentrum ist ebenso untergebracht wie die Büros der Stammvereine und des Landesverbandes der SPORTUNION Salzburg.
Durch diese zukunftsweisende Investition der Stadt Salzburg, mitfinanziert durch das Land Salzburg und dem Bund wurde der Sportstandort Nonntal nachhaltig gesichert und wird weiteren Generationen für Sport und Freizeit zur Verfügung stehen“, so Ing. Johann Jastrinsky, Präsident der SPORTUNION Salzburg.
Besonders attraktiv sind die Sporthallen im neuen Sportzentrum geworden. In einer 2-fach Sporthalle, einer Gerätturnhalle, einer Gymnastikhalle, einer Tischtennishalle, einem Mehrzweckraum, einem Kraftraum, einer Judohalle finden die Turn-Gymnastik-Union Salzburg, die Basketballunion, der UNION-Tischtennisclub, die UNION-Judoschule Sakura, die Karateunion Shotokan, die Boxunion, die Kraft-Fit-Union, der Union-Kneipp aktiv Club, die UNION Hapkido, die UNION-Abada Capoeira, der Behindertensport sowie die Eisunion Salzburg ein neues Zuhause.
„Vereine, die auf die „Antriebskräfte“ ihrer Mitglieder bauen und auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind, brauchen ansprechende Rahmenbedingungen. Im neuen Sportzentrum sind moderne, zweckdienliche und ansprechende Sporthallen entstanden“ sagt Bernd Frey, Geschäftsführer der SPORTUNION Salzburg. Gerade junge SportlerInnen fühlen sich merkbar wohl in den neuen Turnhallen und kommen ins Schwärmen. „Die Vereine finden hier ausgezeichnete Traininsbedingungen. Die Basis für ein qualitatives Arbeiten im Leistungssport aber auch für Breitensportler, die sich in den unterschiedlichen „Aktiv-Kursen“ fit halten, so Bernd Frey weiter.
Neben den Sporthallen mit schwerpunktorientierten Anlagen entstanden umfangreiche Freianlagen, dies es den Lehrern der angrenzenden Schulen ermöglichen, den Unterricht für Leibeserziehung in hervorragendem Rahmen abhalten zu können. Im Anschluss an den Schulbetrieb werden die Rasen- und Kunstrasenplätze von den Fußball-Vereinen SAK und UFC genutzt, es wird Leichtathletik betrieben oder auf insgesamt 4 Beachvolleyballplätzen gebaggert und geblockt. Optimale Bedingungen finden die Leichtathleten allerdings erst vor, wenn auch der dritte Bauabschnitt 2012 fertig gestellt wird und ein weiterer Sportplatz mit einer Rundlaufbahn entsteht. Der Meisterschaftsbetrieb auf den Fußballplätzen wird im Frühjahr 2009 gestartet.
Die SPORTUNION könne mit der neu geschaffenen Infrastruktur künftig wieder mehr den Breiten- und auch den Spitzensport forcieren, ist Präsident Johann Jastrinsky überzeugt. „Wir werden in den traditionell starken Disziplinen der SPORTUNION wieder mehr Spitzenleistungen erreichen, und unser Fernziel ist in der Leichtathletik, dass auf dem Leichtathletiksektor wieder etwas passiert“, sagte Jastrinsky.
Dr. Eduard Schöpfer, Ehrenpräsident SPORTUNION Salzburg: SPORTZENTRUM MITTE – Die fast unendliche Geschichte:Bereits 1990 haben wir mit der Planung des Projektes, die Sportanlagen der UNION und des SAK umfassend, begonnen. Rückblickend auf diese lange, in mehreren Phasen abgelaufene Planungszeit muss ich sagen, dass uns viel Geduld und Nervenkraft abverlangt wurde, dass aber durch diese mehrschichtigen Überlegungen letzten Endes ein optimiertes Ergebnis erreicht werden konnte, das für den Sport in der Landeshauptstadt einen gewaltigen Schritt in die Zukunft bedeutet.
Im neuen Sportzentrum bietet die SPORTUNION aber auch Fit-Checks für Einzelpersonen, Schulklassen, Vereine und Firmen. Der Kraft- und Fitnessraum im zweiten Stock bietet Trainingsmöglichkeiten zu besonders günstigen Konditionen und eine sportwissenschaftliche Begleitung.
Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportstättenbau unter der Leitung von Hr. Dr. Horst Scheibl wurde die normgerechte Planung und Umsetzung sämtlicher baulichen Teilbereiche sichergestellt.
Die in den Arbeitsgruppen involvierten Personen haben mit hohem Engagement an der Realisierung gearbeitet und dazu beigetragen, dass ein zeitgemäßes Sportzentrum im Herzen der Stadt entstehen konnte.